31.
Dez
2015

1
min

Jetzt erhältlich: ”Die Überfahrt“ von Jaroslaw Schipow

Soeben erschienen ist der erste Band der Kurzgeschichten des russischen Priesters Jaroslaw Schipow - eine wunderbare, erbauliche Collage aus Episoden und Eindrücken des russischen Provinzlebens.

Ein Sprichwort besagt, dass man Russland nicht verstehen, wohl aber daran glauben kann. In den Kurzgeschichten von Vater Jaroslaw wird nun sowohl das Verständnis für Russland gefördert, als auch dem Glauben auf die Sprünge geholfen. Hier wird nicht übertrieben, verklärt oder beweihräuchert: der Autor schreibt über das Leben in Russland, wie es ist, und es ist mal schön, mal schlimm; und gerade die Echtheit dessen, was berichtet wird, ist es, die den Leser ahnen lässt, dass Russland mit seinen Menschen mehr ist als die Summe der oberflächlich zu beobachtenden Eigenschaften.

Erhältlich ist das Buch über Amazon oder direkt über Edition Hagia Sophia!

Eine Leseprobe gibt's hier bei uns.

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22.
Okt
2015

1
min

Die Überfahrt und andere Erzählungen

Die Erzählungen und Kurzgeschichten von Jaroslaw Schipow bieten dem Leser einmalige Einblicke in das ländliche Dasein im Norden Russlands, berichten ohne Ausschmückung und Übertreibung vom oft komplizierten Alltag einfacher russischer Menschen, die sich vor großen Schwierigkeiten, Chancen und Herausforderungen sehen und sich nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion – bewusst oder unbewusst – auf Sinnsuche in einer für sie neuen Welt begeben.

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22.
Aug
2015

6
min

Leseprobe "Raketentruppen"

Die Kurzgeschichte "Raketentruppen" erscheint im ersten Band der Kurzgeschichten von Jaroslaw Schipow.

Bei uns siedelte sich eine Truppe Erdgasarbeiter an – es wurde eine große Pipeline verlegt. Die Erdgasarbeiter nun sind ein ausschweifendes und ungestümes Völkchen – ganz und gar nicht wie die Bauern, und aus diesem Grunde kam es anfangs auch zu einer Reihe von Mißverständnissen. Sagen wir, einer der Erdgasarbeiter wollte sich entspannen; setzt er sich also an die Schalthebel seines Bulldozers oder...

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01.
Mai
2015

2
min

Julia Wosnessenskaja

Julia Wossnessenskaja (1940-2015) ist eine bekannte orthodoxe russische Schriftstellerin. Sie wurde in Leningrad (heute St. Petersburg) geboren. Ihr Vater war Militäringenieur, und nach dem Krieg diente er in Ostberlin, wo die Familie von 1945 bis 1950 lebte. Julia Wossnessenskaja trat ein ins Leningrader Institut für Theater, Musik und Kino, bekleidete eine aktive, lebendige und öffentliche Position, sie war eine energische Teilnehmerin in der Assoziation nicht-formeller Kunst. Im Jahr 1964 wurde sie staatlicherseits verurteilt zu einem Jahr Zwangsarbeit. Im Jahr 1966 begann sie zu veröffentlichen, ihre ersten Verse wurden anfangs in der offiziellen Presse publiziert, und später – im Samisdat. Im Jahr 1973 kam sie zum Glauben an Gott und empfing die Taufe, aber setzte ihre Tätigkeit als Dissidentin fort. Sie nahm teil an der Organisation der Aktion am 14. Dezember 1975 auf dem Platz der Dekabristen (früher Senatsplatz), in der Reihe der Demonstrationen und am Hungerstreik des Protestes der nonkonformistischen Künstler.

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01.
Mai
2015

2
min

Hundert Tage vor der Sintflut

Die biblische Geschichte der Arche Noah ist bestens bekannt, doch machen sich die Menschen wenig Gedanken über deren Bedeutung für unsere heutige Zeit und über die Lehre, die wir für unser tägliches Leben daraus gewinnen können.

Julia Wosnessenskaja schuf ein Buch, in dem die Erzählung von der Sintflut nicht nur in einer fantastischen Form lebendig wird, sondern es ermöglicht auch einen ganz neuen Blick auf die bekannte Geschichte. Die Hauptfiguren des Buches sind Noah und seine Kinder. Noah wird von Gott die bevorstehende Flut offenbart, und so baut er eine Arche um Menschen und Tiere zu retten. Während der langen Jahre des Baus der Arche, predigt er zu den Menschen über deren sündiges Leben, über Gott und die kommende Flut. 100 Tage vor der Flut ist der Bau der Arche abgeschlossen, doch keiner seiner Zeitgenossen glaubt den Prophezeiungen. Stattdessen verlachen die Menschen Noah und seine Familie. Überall in der Welt herrscht Korruption und Niedertracht, und in direkter Sichtweite der Arche wird gar ein gleichnamiges Restaurant gebaut, welches die Menschen mit allen Arten von Unterhaltung und Genuss anlockt.

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